W (I)




Im Wald (I)

Ostern (1)

Mat­thäus 27:1–35

Des Mor­gens aber hiel­ten alle Hohen­pries­ter und die Ältes­ten des Volks einen Rat über Jesus, daß sie ihn töte­ten.
Und ban­den ihn, führ­ten ihn hin und über­ant­wor­te­ten ihn dem Land­pfle­ger Pon­tius Pila­tus.
Da das sah Judas, der ihn ver­ra­ten hatte, daß er ver­dammt war zum Tode, gereute es ihn, und brachte wie­der die drei­ßig Sil­ber­linge den Hohen­pries­tern und den Ältes­ten
und sprach: Ich habe übel getan, daß ich unschul­dig Blut ver­ra­ten habe.
Sie spra­chen: Was geht uns das an?
Da siehe du zu! Und er warf die Sil­ber­linge in den Tem­pel, hob sich davon, ging hin und erhängte sich selbst.
Aber die Hohen­pries­ter nah­men die Sil­ber­linge und spra­chen: Es taugt nicht, daß wir sie in den Got­tes­kas­ten legen, denn es ist Blut­geld.
Sie hiel­ten aber einen Rat und kauf­ten den Töp­fer­sa­cker darum zum Begräb­nis der Pil­ger.
Daher ist die­ser Acker genannt der Blut­a­cker bis auf den heu­ti­gen Tag.
Da ist erfüllt, was gesagt ist durch den Pro­phe­ten Jere­mia, da er spricht: „Sie haben genom­men drei­ßig Sil­ber­linge, damit bezahlt war der Ver­kaufte, wel­chen sie kauf­ten von den Kin­dern Israel, und haben sie gege­ben um den Töp­fer­sa­cker, wie mir der HERR befoh­len hat.„
Jesus aber stand vor dem Land­pfle­ger; und der Land­pfle­ger fragte ihn und sprach: Bist du der Juden König?
Jesus aber sprach zu ihm: Du sagst es.
Und da er ver­klagt ward von den Hohen­pries­tern und Ältes­ten, ant­wor­tete er nicht.
Da sprach Pila­tus zu ihm: Hörst du nicht, wie hart sie dich ver­kla­gen?
Und er ant­wor­tete ihm nicht auf ein Wort, also daß der Land­pfle­ger sich ver­wun­derte.
Auf das Fest aber hatte der Land­pfle­ger die Gewohn­heit, dem Volk einen Gefan­ge­nen loszugeben

wel­chen sie woll­ten.
Er hatte aber zu der Zeit einen Gefan­ge­nen, einen son­der­li­chen vor ande­ren, der hieß Barabbas.
Und da sie ver­sam­melt waren, sprach Pila­tus zu ihnen: Wel­chen wollt ihr, daß ich euch los­gebe?
Barabbas oder Jesus, von dem gesagt wird, er sei Chris­tus?
Denn er wußte wohl, daß sie ihn aus Neid über­ant­wor­tet hat­ten.
Und da er auf dem Richt­stuhl saß, schickte sein Weib zu ihm und ließ ihm sagen:

Habe du nichts zu schaf­fen mit die­sem Gerech­ten; ich habe heute viel erlit­ten im Traum sei­net­we­gen.
Aber die Hohen­pries­ter und die Ältes­ten über­re­de­ten das Volk, daß sie um Barabbas bit­ten soll­ten und Jesus umbräch­ten.
Da ant­wor­tete nun der Land­pfle­ger und sprach zu ihnen: Wel­chen wollt ihr unter die­sen zweien, den ich euch soll losgeben?

Sie spra­chen: Barabbas.

Pila­tus sprach zu ihnen: Was soll ich denn machen mit Jesus, von dem gesagt wird er sei Chris­tus? Sie spra­chen alle: Laß ihn kreuzigen!

Der Land­pfle­ger sagte: Was hat er denn Übles getan? Sie schrieen aber noch mehr und spra­chen: Laß ihn kreu­zi­gen!
Da aber Pila­tus sah, daß er nichts schaffte, son­dern daß ein viel grö­ßer Getüm­mel ward, nahm er Was­ser und wusch die Hände vor dem Volk und sprach: Ich bin unschul­dig an dem Blut die­ses Gerech­ten, sehet ihr zu!
Da ant­wor­tete das ganze Volk und sprach: Sein Blut komme über uns und unsere Kin­der.
Da gab er ihnen Barabbas los; aber Jesus ließ er gei­ßeln und über­ant­wor­tete ihn, daß er gekreu­zigt würde.

Da nah­men die Kriegs­knechte des Land­pfle­gers Jesus zu sich in das Richt­haus und sam­mel­ten über ihn die ganze Schar und zogen ihn aus und leg­ten
ihm einen Pur­pur­man­tel an und floch­ten eine Dor­nen­krone und setz­ten sie auf sein Haupt und ein Rohr in seine rechte Hand und beug­ten die Kniee vor ihm und ver­spot­te­ten ihn und spra­chen: Gegrü­ßet seist du, der Juden König! und spieen ihn an und nah­men das Rohr und schlu­gen damit sein Haupt.
Und da sie ihn ver­spot­tet hat­ten, zogen sie ihm seine Klei­der an und führ­ten ihn hin, daß sie ihn kreu­zig­ten.
Und indem sie hin­aus­gin­gen, fan­den sie einen Men­schen von Kyrene mit Namen Simon; den zwan­gen sie, daß er ihm sein Kreuz trug.
Und da sie an die Stätte kamen mit Namen Gol­ga­tha, das ist ver­deutscht Schä­del­stätte,
gaben sie ihm Essig zu trin­ken mit Galle ver­mischt; und da er’s schmeckte, wollte er nicht trinken.

Da sie ihn aber gekreu­zigt hat­ten, teil­ten sie seine Klei­der und war­fen das Los darum, auf daß erfül­let würde, was gesagt ist durch den Pro­phe­ten: „Sie haben meine Klei­der unter sich geteilt, und über mein Gewand haben sie das Los geworfen.”

Das Schmürz

Paul

Kin­der­bahn

Krieg (II)

Zim­mer­thea­ter, Tübingen


Zim­mer­thea­ter, Tübingen

Ober­schwa­ben

Ober­schwa­ben, 3 Nonnen.

Ralf Ehmann


RALF EHMANN

Bild­hauer

Carl Busch

Wien, Krieg

Cash­mere

Wien, Jesus

Wien, Jesus

Früh­ling

When i look outs­ide, i see a yel­low chry­san­t­hium
Even when there’s not­hing, i see a yel­low chry­san­t­hium…
(Ryuichi Saka­moto)

Mikela Papa­mi­chael, Pianistin